Konvoi 2001

Der Hilfskonvoi im Herbst 2001 war der erste, an dem ich teilgenommen habe und es hat mich gepackt auf dieser Reise, die ein einschneidendes Erlebnis für mich war. 

Deshalb bin ich immer noch dabei.

(Paul Stadler)

Konvoi 2001

2001 war es noch anders als heute. Zurückblickend war es von den äußeren Umständen her schwerer, aber die Abläufe zwischen uns und Politik und Zoll in Belarus waren doch entschieden einfacher.

Die Fahrt über 1700 km dauerte mehr als drei Tage. Der Zoll an polnischen und weißrussischen Grenzen nahm dabei die meiste Zeit in Anspruch. Aber auch die Straßen ließen zu Wünschen übrig. Fritz sagte damals: "In Frankfurt kannst du die Hände vom Lenkrad nehmen, die Straße führen automatisch nach Brest!"  Ja, so tief waren die Spurrillen auf den Straßen. Und eine Autobahn gab es damals in Polen noch nicht.

Donnerstagabend Abfahrt in Rotenburg oder Schneverdingen, Sonntagabend Ankunft in Gomel. Montags Zoll, Dienstag bis Freitag Verteilen der Pakete und sonstigen Hilfsgüter wie Tsiche, Stühle, Schränke, Krankenbetten usw.

Aber die tiefsten Eindrücke hinterließen die Besuche in den Familien, die wir besuchten und bei denen wir meistens auch übernachteten.

BILDER (10)
Konvoi auf einer Marschpause in der Weite Belarus!
Konvoi auf einer Marschpause in der Weite Belarus!Kalinkowitschi - Pause auf dem Weg nach Gomel Gäste einer uns fremden Hochzeit bieten uns Brot, Fisch und Wodka an. Entladen eines LKW mit HilfsgüternFrauen und Kinder helfen beim EntladenErstes Treffen in der Schule von KomarinEssen in der SchuleEntladen der LKWEinbau einer Kühlzelle in der Schulküche Komarin"Fliegende" Verbindung - verboten!!
Die Weite fasziniert! -